Lachgas-Sedierung

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Für Menschen mit erheblicher Angst vor dem Zahnarzt, die die notwendige Behandlung nicht in Vollnarkose oder Dämmerschlaf durchführen lassen möchten, bietet die Sedierung mit Lachgas eine gute Alternative, mit dem sich Unbehagen und Ängste kontrollieren und beherrschen lassen, so dass die Therapie stressfrei erlebt werden kann.

img_lachgasDistickstoffmonoxid oder kurz N2O, wie die chemische Bezeichnung lautet, wird seit mehr als 150 Jahren erfolgreich in der Medizin eingesetzt. In den USA und vielen anderen Ländern gehört das Verfahren in den meisten Zahnarztpraxen schon lange zum Alltag. In Deutschland ist die Verbreitung bislang noch vergleichsweise gering.

Das Lachgas wird während der Behandlung mithilfe eines speziellen Gerätes mit Sauerstoff vermischt und über eine angenehm zu tragende Nasenmaske verabreicht. Nasenmasken mit Düften wie Orange, Erdbeere, Minze etc. sorgen dabei für ein zusätzliches Wohlgefühl.

Lachgas hilft, bei der Zahnarztbehandlung entspannen zu können und Angstgefühle zu reduzieren. Über diesen Entspannungszustand gelangt der Patient in eine Art Trance, die vielfach mit einem Gefühl des Schwebens oder der Euphorie beschreiben wird. Er ist jedoch jederzeit bei vollem Bewusstsein und ansprechbar. Parallel wird auch das Schmerzempfinden herabgesetzt, so dass die lokalen Betäubungsmittel reduziert werden können.

img_lachgas_kinderNach der Behandlung lässt die Wirkung innerhalb von 3 Minuten komplett nach. Man kann die Praxis ohne Begleitperson verlassen und ist sofort wieder verkehrstüchtig. Durch die optimale Steuerbarkeit und hohe Sicherheit eignet sich die Sedierung mit Lachgas nicht nur für erwachsene Patienten mit Behandlungsangst oder Würgereiz, sondern sehr gut auch für ängstliche Kinder.