Implantate"Künstliche Zahnwurzeln" - vertriefende Information zum Thema Implantologie finden Sie auch unter meinem Tätigkeitsschwerpunkt:
Implantologie
Mit den sog.
Künstlichen Zahnwurzeln ist
eine neue Dimension in der modernen Zahnmedizin eingeführt worden. Es gelingt heute nur das an Zahn zu ersetzen, was verlorengegangen ist, ohne in Nachbarschaft stehende Strukturen mit in den Zahnersatz einbeziehen zu müssen. Es werden keine weiteren Zähne beschliffen! Die gesunde Zahnsubstanz bleibt erhalten. Ebenfalls erhält der Patient wieder die Möglichkeit, feste Zähne - auch und gerade bei Prothesen - zu bekommen.
Die herkömmliche Zahnprothese hat Konkurrenz bekommen. "Dritte Zähne" müssen heutzutage nicht mehr mit der Horrorvorstellung eines in die Suppe gefallenen Gebisses oder dem Abschied von Steak und kernigem Schwarzbrot verbunden sein. Die Alternative: festsitzende Zahnimplantate! Und das mit steigender Tendenz: In den vergangenen zehn Jahren hatte die Implantation (Einpflanzung) künstlicher Zähne einen riesigen Schritt gemacht. Schätzungen zufolge haben bereits rund 280 000 Menschen in Deutschland festsitzende "Dritte Zähne". Zudem beteiligen sich die gesetzlichen Krankenkassen inzwischen unter bestimmten Voraussetzungen bei einer solch modernen und zukunftsweisenden Problemlösung.
Künstliche Zahnwurzeln bestehen i.d.R. aus Titan. Sie werden im Knochen verankert und bieten einen sicheren Sitz für Kronen oder Prothesen. Zahnimplantate ahmen die Verhältnisse eines natürlichen Gebisses nach. In den Kiefer wird eine künstliche Wurzel aus Titan eingesetzt. Hierzu ist in den meisten Fällen ein kleiner chirurgischer Eingriff ausreichend, wie ihn ein erfahrener implatologisch tätiger Zahnarzt in seiner Praxis durchführen kann. Wenn das Implantat nach einer u.U. bis zu sechs Monaten dauernden Einheilzeit fest eingewachsen ist, werden
die neuen Zähne aufgeschraubt. Das Implantat sitzt unsichtbar im Knochen. Aus dem Zahnfleisch schauen nur die Pfosten heraus, die aber von den Kronen oder Prothesen verdeckt werden. Wie bei normalen Zähnen geht der Kaudruck über die Wurzeln in den Knochen.
Da dies bei der herausnehmbaren normalen Prothese nicht geschieht, kommt es zu einer Rückbildung des Kieferknochens: die Prothese sitzt dadurch im Laufe der Jahre ständig schlechter. Sie muß geklebt werden oder fällt sogar heraus. Je früher die eigenen Zähne verloren gehen, desto mehr wird der Kieferknochen im Laufe der Jahre zurückweichen. Desto größer werden mit zunehmendem Alter die Schwierigkeiten mit der Prothese. Besonders kritisch sind hier Unterkieferprothesen.
Fest verankerte künstliche Wurzeln geben solch beschriebenen Prothesen wieder sicheren langsitzenden Halt!
In den zahnlosen Unterkiefer sind vier Implantate eingepflanzt worden (links oben) Sie tragen eine sog. Stegkonstruktion. In der Unterseite der Prothese sind die passenden Halteelemente eingearbeitet (rechts oben), so dass die Prothese auch im zahnlosen Unterkiefer fest sitzt.
Die festen "Dritten Zähne" bieten dem Patienten mehr Komfort als jeder konventionelle Zahnersatz. Die Zähne sehen schön aus, der Patient kann essen, was er will, es kommt zu keinen Sprachveränderungen. Gepflegt werden die "Dritten" wie normale Zähne, allerdings besonders sorgfältig. So gefährdet das Implantat nichts mehr als mangelhafte Mundhygiene. Deshalb ist die regelmäßige, professionelle Prophylaxe in der Zahnarztpraxis unverzichtbar!
Implantate sind aber nicht nur im zahnlosen Kiefer eine wertvolle Hilfe. Sie eignen sich auch in vielen anderen Situationen, zum Beispiel auch zum Ersatz einzelner fehlender Zähne. Ein wesentlicher Vorteil dieser Teilimplantationen ist, daß gesunde Zähne nicht in Mitleidenschaft gezogen werden, denn im Gegensatz zu Brücken müssen die Nachbarzähne nicht abgeschliffen werden!
Der rechte mittlere Schneidezahn ging verloren. Zudem hatte der Patient eine breite Lücke in der Front, die durch eine konventionelle Brückenkonstruktion verloren gegangen wäre. Zudem hätten
die kariesfreien Nachbarzähne beschliffen werden müssen. Die Lücke
wurde deshalb mit einer künstlichen Zahnwurzel (Implantat) sowie einer vollkeramischen Krone versorgt.
Ein Wort noch zu der Sicherheit: In keinem
anderen Teilbereich der modernen Zahnmedizin sind Fortbildung und Erfahrung so wichtig wie in der Implantologie. Wir arbeiten mit:
renommierten Firmen (
Straumann,
Curasan, u.a.m.) und
wissenschaftlichen Gesellschaften (
Dt. Gesellschaft für. Implantologie,
DGZMK,
Akademie Praxis u. Wissenschaft) eng zusammen, um immer den größtmöglichen Erfolg möglich zu machen.
Auf Grund der ständigen Fortbildung und der durchgeführten Implantationen konnte die Praxis Dr. Röller den Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie 2001 von dem BDIZ verliehen werden.